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- -Einleitung:Schon oft habe ich mich gefragt, ist das Urlaub-Machen in einem Wohnwagen wirklich so spießig, wie der Ruf, der von ihm ausgeht?Als ich dann mit der Suche nach einen Thema für die 11. Klasse beauftragt wurde, sollte ich eine Möglichkeit finden, es herauszubekommen. Manuel und Samuel hatten sich überlegt, einen alten Wohnwagen komplett wieder aufzubauen. Kurzfristig, entschied ich mich, mit zu machen. Reizvoll war dabei auch, für uns alle, die Idee, den nächsten Sommerurlaub gemeinsam im neu restaurierten Wohnwagen zu verbringen. Der Fahti 600, so die eigentliche Bezeichnung, aus dem Jahre 1962 war jedoch in einem desolaten Zustand. Nicht nur die Möblierung fehlte, auch die Glasfaserhülle war rissig und teilweise gebrochen. Bei den Fenstern sah es nicht besser aus. Auch diese waren, wenn noch nicht abhanden gekommen, fast alle beschädigt. Das Schlimmste war die Türe: der Wohnwageneinstieg war mittlerweile auch in geschlossenem Zustand offen. Nach einer Kollision mit einem Lkw bei Glatteis war die ganze Außenhülle in sich verzogen. Wir hatten also ein unförmiges Ei, dessen Schale angebrochen und dessen Inneres fehlte, zu richten.Auch wenn wir nicht wirklich wussten, wie diesen Problemen bei zu kommen war, so waren wir uns doch sicher, in der vorgegebenen Zeit fertig zu werden. Auch durch sämtliche Ratschläge unserer Eltern waren wir nicht eines Besseren zu belehren. Glücklicherweise sah die Oberstufenkonferenz unser Projekt mit weniger kritischen Augen, dort war eher die Frage: „Reicht die Arbeit überhaupt für drei? Böse sein können wie ihnen deswegen nicht, denn auch wir dachten zu diesem Zeitpunkt noch so. Nach einem Besuch bei der Wohnwagenfirma Dethleffs im Allgäu und der Besichtigung derer Wohnwagen, versprach man uns auch, mit Material und Tipps weiterzuhelfen. Martin Than, Leiter der Abteilung Musterbau und Christoph Gawalleck, der Konstruktionsleiter dieser Firma versicherten uns, nach Möglichkeit zu helfen. Uns war bei dem Gespräch aber auch klar geworden, was für eine umfangreiche Arbeit uns doch erwartete. Martin Than sagte wörtlich: „Ich würde behaupten, ihr braucht mindestens 100 Arbeitsstunden, um die Außenhülle wieder herzurichten. Auch sprach er davon, dass wenn wir die ursprüngliche Form nicht wenigstens annähernd wieder erreichen könnten, wir das Projekt lieber gegen ein anderes eintauschen sollten. Hart auf den Boden der Tatsachen gesetzt, wie wir nun waren, stellte sich die Frage der Überlebenschance des ganzen Projekts. Sollten wir die Arbeit beginnen, auch wenn wir, davon ausgehen mussten, nicht fertig zu werden? Nachdem wir die Außenhaut nochmals genauer untersucht hatten, kam es zu einer Unterredung, die endgültig ein bejahendes Ergebnis erbrachte. - - - | |
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- -Logbuch: Ein Kurzer Überblick der verrichteten Arbeiten
16.10.2007 Wir waren eingeladen worden zu einem Besuch bei Fa. Dethleffs, um uns mit Herrn Christoph Gawalleck und Herrn Martin Than über unser Projekt auszutauschen. Nach einer kompletten Führung durch die Produktionshallen der Fa. Dethleffs besprachen wir erste Einzelheiten zu unserem Projekt.
01.12.2007 An unserem ersten Arbeitstag begannen wir das Fahrgestell abzuflexen. Auch schraubten wir die Karosserie von dem Fahrgestell und demontierten die Zierleisten des Wohnwagens. Dies waren alles relativ einfache Aufgaben, dennoch brauchten wir dafür einen vollen Tag.
15.12.2007 Auch an diesem Tag hatten wir wieder an dem Fahrgestell zu tun. Wir schliffen und flexten es, bis wir auf die Idee kamen, den Hochdruckreiniger einzusetzen, denn mit dessen Hilfe gelang es uns, die alte Farbe schnell zu entfernen. Anschließend lackierten wir das Fahrgestell mit Hammerite-Lack als Rostschutz.
02.01.2008 Da der Winter nun doch Einzug gehalten hatte, und wir einen beheizbaren Raum für unsere Arbeiten an der Karosse benötigten, mussten wir zuerst einen provisorischen Ofen in der Halle aufstellen, sowie einen Edelstahlkamin setzen. Nun konnten wir die Halle auf die benötigte Temperatur heizen. Wir demontierten die letzten Zierleisten und säuberten die Karosserie von innen. Hierfür mussten wir alles, was von der alten Einrichtung übrig war, demontieren.
03.01.2008 Nun ging es daran, die Karosserie und den Boden von innen zu schleifen. Besonders prägnant an den Schleifarbeiten war, dass die Karosse des Wohnwagens aus GFK-Glasfasergewebe besteht. Dies ist von der Materialbeschaffenheit besonders wegen des aufkommenden Juckreizes, bei den zu erledigenden Arbeiten, bei uns beliebt geworden. Auch mussten wir Staubschutzmasken tragen, denn die Glasfaserpartikel setzen sich in der Lunge fest.
04.01.2008 Jetzt hatten wir die vorhandenen Risse in der Karosse durch Spachtelmaße und GFK-Gewebe zu schließen. Außen verwendeten wir Spachtelmasse, innen mussten wir laminieren. Zum Laminieren braucht man Kunstharz und Glasfasergewebe. Das Harz wird als Bindemittel für das Gewebe benutzt, wobei der Untergrund hiefür geschliffen und entfettet sein muss. Diese Arbeit ist nicht nur sehr klebrig, sondern stinkt auch fürchterlich. Die nicht gesundheitsförderlichen Dämpfe hielten wir weitestgehend durch Atemschutzmasken von uns fern, der Gestank verteilte sich jedoch im ganzen Haus. Wir waren jedes Mal froh, wenn wir eine Schicht beendet hatten. Bei extremen Rissen mussten wir Metallbänder zur Verstärkung einlaminieren.
05.01.2008 An diesem Tag schnitten wir eine erste Holzplatte als Schrankwand zu. Dazu mussten wir zuerst die komplett verzogene Außenhaut in ihre ursprüngliche Form bringen. Unsere Idee war es, all die tragenden Möbelteile zur besseren Stabilität und Aussteifung einzulaminieren. Wir verwarfen diese Idee jedoch nach dem ersten Versuch aus Zeitgründen sowie wegen der Optik. Durch Recherche kamen wir auf einen dauerelastischen Kleber mit dem wir die weiteren Möbelteile an der Außenhaut fixierten.
07.01.2008 Da das Laminieren nur in Schichten, die jeweils komplett durchtrocknen müssen, erfolgen kann, konnten wir heute die zweite Schicht an der Schrankwand auftragen.
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- -09.01.2008Heute begannen wir mit der Ausrichtung der hinteren Karosse, dieser Bereich war neben der Tür am meisten verzogen. Als Hilfsmittel dienten uns Holzlatten, Metallstangen und Keile.12.01.2008An diesem Tag besuchten wir Albrecht Betz, der wie wir einen Fahti-Wohnwagen herrichtete. Wir hofften neben der Hilfe, die wir durch Martin Than und Christoph Gawalleck von der Firma Dethleffs bekamen, noch einige Tipps zu erhalten. Er hatte noch fast alles an den alten Möbeln, wir vereinbarten wieder zu kommen, um Schablonen für die Inneneinrichtung abzunehmen.13.01.2008Die von der Außenhaut entfernten Fensterrahmen mussten gesäubert werden. Wir versuchten so ziemlich Alles, von Citrusverdünnung, bis zu Natronlauge und Silberreiniger, um den teerhaltigen Kleber zu entfernen. Am Schluss fanden wir die Lösung in der Verwendung von Reinigungsbenzin und beständigem Schaben durch ein Messer. Allerdings konnten wir keinen der Rahmen noch an diesem Tag fertig stellen, dafür war die Arbeit einfach zu langwierig.18.01.2008Wir fuhren nach Biberach zu Albecht Betz, um die Schablonen abzunehmen. Wieder zu Hause begannen wir eine „Betoplanplatte, auch Siebdruckplatte genannt, (mit Zement verdichtete Holzplatte) unter die Karosserie zu schrauben. Anschließend montierten wir die Karosserie wieder auf das Fahrgestell.19.01.2008An diesem Tag begannen wir, die auf Pappe gezeichneten Schablonen, auszuscheiden und an die Außenhaut anzupassen. Wir hielten die Pappe also immer wieder an die betreffende Stelle und schnitten sie, langsam „tastend, mit einem Teppichmesser in die passende Form. 02.02.2008Wir begannen heute mit dem Anfertigen der Inneneinrichtung. Hierzu wurden die angepassten Schablonen auf Holplatten gelegt und nach dem Anzeichnen ausgeschnitten. Die ausgesägten Holzteile passten allerdings, warum auch immer, meist nicht mehr so exakt wie die Pappen, sie mussten also erneut angeglichen werden. Wenn nun die Holzwände mit der Außenhaut überein stimmten, wurden sie mit einem dauerelastischen Kleber an die Außenhaut geklebt. Da die Holzteile bei dieser Arbeit jedoch häufig verrutschten, schraubten wir sie, bis der Kleber trocken war, von außen durch die Außenhaut fest.05.02.2008Nachdem wir nun die tragenden Seitenwände für den Schrank eingebaut hatten, begannen wir mit der ersten Bank. Auch sägten und klebten wir die Zierleisten unterhalb der Fenster. Diese Arbeit entwickelte sich als sehr schwierig, wir mussten insgesamt fünfmal die Leisten zuschneiden bis sie endlich passten.06.02.2008Wieder arbeiten wir an der Bank, welche gleichzeitig auch als Bett dient. Des Weiteren begannen wir mit dem Hängeregal. Wir mussten erneut unsere Außenhaut umformen, da das Hängeregal sonst nicht passte, was man an den Streben zwischen den hinteren Fenstern deutlich sah, diese waren sichtbar verdreht. - - | |
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- -07.02.2008 Heute setzen wir die Arbeitsplatte für die Küche ein und arbeiteten an der Bank weiter. Dadurch, dass wir anfangs Kiefernholz, dann Birkensperrholz und schlussendlich wegen des Gewichts Pappelholz für die Möbel verwendeten, kam nun doch deutlich zum Vorschein, wie unterschiedlich die einzelnen Maserungen und Färbungen waren.
08.02.2008 Nachdem die Bänke vollständig waren, arbeiteten wir an dem Hängeregal weiter. Nach und nach passten die einzelnen Teile, die wir an Hand der Schablonen fertigten, immer besser.
16.02.2008 Lange hatten wir überlegt, was wir im Innenraum des Wohnwagens als Dämmung verwenden könnten, als wir dann endlich die Lösung in Form von gummierten Dämmmatten gefunden hatten, kam die Frage auf was wir als Kleber verwenden könnten. Wir versuchten es mit Parkettkleber, Polyesterharz und Silikon, bis wir schließlich auf die Idee kamen, Acryl zu nehmen.
17.02.2008 Bei der Verklebung der Dämmmatten hatten wir darauf zu achten, dass keine also großen Kältebrücken entstanden. Auch musste darauf geachtet werden, dass keine Luftblasen unter den Matten blieben.
22.02.2008 Heute arbeiteten wir zum dritten Mal an der Dämmung.
23.02.2008 Nachdem die Arbeiten an der Dämmung abgeschlossen waren, arbeiteten wir heute an den großen Schranktüren. Als Scharnier verwendeten wir Klavierband, wobei wir darauf achten mussten, dass die Türen sehr exakt gefertigt waren, denn sonst passten die Spaltmaße nicht überein.
01.03.2008 Da wir den Wohnwagen noch vor der Präsentation zum Lackieren bringen wollten, mussten wir heute mit den Schleifarbeiten beginnen. Wie schon beim ersten Mal, so auch jetzt, war es eine mühsame Kleinarbeit, da u. a. die Fensterstreben durch ihre runde Form von Hand zu schleifen waren.
02.03.2008 Auch heute schliffen wir die Außenhaut, wir begannen zusätzlich mit dem Überarbeiten der Löcher und Risse in der Glasfaserhaut. Wir hatten den Tipp bekommen, am Ende jeden Risses eine Entlastungsbohrung vorzunehmen, die dann natürlich mit dem gesamten Riss verspachtelt werden musste. Das prägnante an der Glasfaserhaut ist, dass beim Schleifen immer wieder neue Luftbläschen zum Vorschein kommen.
07.03.2008 Und wieder hatten wir heute die Außenhaut zu schleifen. Kleinere Risse vergrößerten wir vor dem Spachteln, um eine optimale Haftung des Spachtels zu erreichen. Da wir mit dem Schleifen langsam an unsere Grenzen kamen, wurde leider nichts daran so perfekt wie geplant, dafür hätte es noch einige Tage mehr an Arbeit gekostet.
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- -08.03.2008 Nun begannen wir mit der Vorbereitung für die Regalblende.
09.03.2008 Nachdem wir die Blende fertig gestellt hatten, konnten wir nun die Klappe dafür herstellen. Allerdings hatten wir Probleme die Klappe passgenau aus der Blende auszusägen, da wir beide Teile verwenden wollten. Nach einigen Versuchen haben wir es mit einer Japansäge und einem Handsägeblatt in mühsamer Kleinarbeit geschafft. Um überhaupt mit der Sägearbeit beginnen zu können, mussten wir allerdings ein Loch bohren. Wir fanden eine Lösung, indem wir ein extra Griffloch einzeichneten und dieses mittig durchbohrten. Nachdem wir nun die Klappe ausgeschnitten hatten, mussten wir mit Hobel und Schleifklotz eine Schräge absetzen, da die Klappe sonst nicht aufgehen würde.
15.03.2008 Heute sägten wir die Deckel für die rechte hintere Bank. Auch hier mussten nach beschriebenem Prinzip Klappen ausgesägt werden. Kleben konnten wir die Klappen noch nicht, da wir auf die Dämmung noch Kork kleben wollten.
18.03.2008 Nach der linken, bekam heute die rechte Bank ihren Deckel verpasst.
19.03.2008 Wieder arbeiteten wir an der Bett-Tisch-Kombination.
20.03.2008 Da die Türe, verbogen wie sie war, nicht mit der Form der Außenhaut übereinstimmte, demontierten wir diese. Anschließend fertigten wir Pappschablonen der Außenhülle neben der Türe an. Nachdem wir mit Hilfe der Pappschablonen ein Gerüst bauen konnten, pressten wir die Türe mit Zwingen in diese Form. Bevor wir die Türe, in das angefertigte Gerüst einspannen konnten, mussten wir Scharniere und ähnliches erst von ihr entfernen. Danach mussten wir die Türe, deren Holzplatte im Inneren sich voll Wasser gesogen hatte, aufbohren und Risse an der Seite der Türe kleben. Anschließend konnten wir die Türe in der Form ein erstes Mal laminieren.
21.03.2008 Wir begannen heute, eine zweite Schicht Glasfasergewebe auf die Türe zu laminieren. Da uns die unterschiedlichen Holzarten der Möbel so nicht gefielen, beschlossen wir, die gesamten Möbel weiß zu lasieren. Davor mussten sie jedoch geschliffen werden. Abends laminierten wir die Türe ein drittes Mal.
25.03.2008 Heute laminierten wir erneut eine Schicht Glasfaser auf die Türe und lasierten die Möbel ein zweites Mal.
26.03.2008 Nachdem wir die Türe heute aus ihrer Form herausnehmen konnten, laminierten wir diese erneut, um eine ebenere Fläche zu erzielen. Da die Türe jedoch nicht so gut an die Wohnwagenhaut passte wie gedacht, flexten wir sie an der Innenseite ab. Auch schliffen wir erneut die komplette Außenhaut des Wohnwagens und der Türe ab und spachtelten diese.
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- -27.03.2008 Nun konnten wir die Türe wieder einbauen, auch wenn wir erneut flexen mussten um eine bessere Passgenauigkeit zu erreichen. Außerdem schliffen wir die Möbel mit einem feinen Schleifpapier erneut an und lasierten sie ein drittes Mal.
04.04.2008 Da das Lackieren unmittelbar bevorstand, mussten wir heute erneut die Außenhaut überarbeiten. Auch schliffen wir die Scharniere der Türe mit Stahlwolle.
05.04.2008 Zwischen dem oberen und unteren Teil des Wohnwagens hatten wir einen offenen Spalt, welchen wir nun mit elastischem Kleber verfüllten.
11.04.2008 Heute fuhren wir zu einer Lackiererei in Ulm. Das Lackieren des Wohnwagens hatte Manuel von einem Freund geschenkt bekommen, wir mussten uns also keine Gedanken wegen des Lackpreises machen. Wir klebten nun die Fenster, das Oberlicht und die Türe mit einem Spezialpapier ab und säuberten den Wohnwagen, nachdem wir ihn von Hand noch einmal abgeschliffen hatten. Beim Lackieren selbst musste darauf geachtet werden, dass die Lackierbox staubfrei ist. Als dies erledigt war, lackierten wir den Wohnwagen mit dem Lackierermeister. Erst musste ein Grundierungslack aufgetragen werden, dann die eigentliche Farbe: blau-metallic und schlussendlich wurde der Wohnwagen noch mit Klarlack besprüht.
Der Wohnwagen war nun fertig für die Präsentation.
Fazit: Nach einem sehr blauäugigen, vielleicht auch naiven, Start wurden wir durch die Experten der Firma Dethleffs schnell ernüchtert. Dachten wir anfangs noch, die nächsten Sommerferien zusammen in unserem Fahti verbringen zu können, so merkten wir bald, dass wir darauf vielleicht noch ein Weilchen warten müssen. Alles in allem hätten wir sicher nie gedacht, dass dieses Projekt soviel Arbeit in Anspruch nehmen würde - nach Kontrolle unserer Kalender waren insgesamt 39 Tage mit einer Gesamtstundenzahl von 280 h zusammengekommen. Natürlich waren wir nicht an all diesen Tagen zu dritt am Arbeiten, auch teilweise nicht allzu ernsthaft bei der Sache, und doch können wir wohl behaupten, dass jeder von uns etwa 200 h in dieses Projekt bis zum jetzigen Stand investiert hat - es werden noch einige Stunden folgen, bis wir den Wiederaufbau endgültig abschließen können. Doch dieses Projekt gab uns nicht nur die Möglichkeit, unsere Grenzen auszutesten, wir durften auch viele neue Arbeiten und Arbeitsmethoden kennen lernen. Einige davon, wie etwa die Ver- und Bearbeitung von Glasfasergewebe wird keiner von uns gerne wiederholen, andere, wie etwa der Möbelbau machten durchaus Spaß. Durch das ständige Suchen nach neuen Möglichkeiten, Probleme, deren Existenz uns davor nie wirklich interessiert hatte, zu lösen, haben wir für unsere Zukunft sicher viel mitnehmen können. Unsere Zukunft als Wohnwagenrestaurateur sieht dagegen nicht bei jedem von uns gleich aus, kann sich Manuel eine Wiederholung mit gleichen Grundvoraussetzungen durchaus vorstellen, vorausgesetzt er hätte keinen Zeitdruck, so sehen Samuel und ich dies distanzierter. Wenn aber die Außenhaut, des betreffenden Wohnwagens schon, oder wieder in Ordnung wäre, konnten auch wir uns für den Aufbau der Inneneinrichtung erwärmen.
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- -Danksagung:
Besonders bedanken möchten wie uns bei Martin Than und Christoph Gawalleck von der Firma Dethleffs. Sie sind uns nicht nur immer beratend zur Seite gestanden, sondern haben uns dazu noch das gesamte Material für die Glasfaserkarosse, Harz, Härter, Spachtelmasse und Glasfasergewebe, kostenlos zur Verfügung gestellt. Des Weiteren möchten wir uns bei Gert Schaaf bedanken, auf den wir durch wiederholte Recherche im Internet stießen, - einen Experten in Bezug auf Restaurationen von Fahti-Wohnwagen - der uns sehr viele Tipps, sowie auch benötigte Materialen oder deren Bezugsquellen gab. Auch danken möchten wir Albrecht Betz, durch welchen wir die Möglichkeit hatten, Schablonen der Möbel zu übernehmen. Zuletzt möchten wir uns bei Sibylle und Sebastian Ott bedanken, sie standen uns immer helfend zu Seite. Und natürlich möchten wir uns bei der Freien Waldorfschule am Illerblick bedanken, denn nur durch sie hatten wir die Möglichkeit dieses Projekt in unserem Lebenslauf einzugliedern.
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